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MUSIKER

Dorothea Seel FLÖTE

„Es ist eine Lehrstunde, wie man binnen 20 Minuten… einen ganzen Kosmos an Emotionen entstehen lassen kann“ (Pizzicato 2017)
Die deutsche Flötistin Dorothea Seel wurde in Speyer geboren, heute lebt sie in Innsbruck. Dorothea ist derzeit Senior Lecturer am Mozarteum Salzburg / Innsbruck und Senior Scientist an der Kunstuni Graz. Ihre Dissertation  über den Klang der Flöten des 19. Jahrhunderts wurde 2018 mit dem Staatspreis "Award of Excellence" ausgezeichnet. Sie spielte mit Orchestern wie The English Concert, The Orchestra of the Age of Enlightenment, und in deutschen Orchestern wie Concerto Köln, Musica Antiqua Köln, dem Münchner Kammerorchester und dem Concentus Musicus Wien.
Innerhalb der letzten 3 Jahre veröffentlichte sie acht CDs, 2019 wird die CD Johann Nepumuk Hummel Flute Sonatas  bei Hänssler Classic veröffentlicht.

Andreas Helm OBOE / BLOCKFLÖTE

 

Andreas Helm stammt aus Niederösterreich. Er unterrichtet historische Oboeninstrumente am Konservatorium Wien Privatuniversität und an der Kunstuniversität Graz. Er ist Gründungsmitglied des Rossi Piceno Baroque Ensembles, des Ensembles Schikaneders Jugend und des Orchesters Barucco. 
Als Kammermusiker und auch solistisch konnte er schon bei zahlreichen Wettbewerben Preise gewinnen (u.a. Gradus ad Parnassum, Premio Bonporti). Konzertreisen führten ihn durch viele Länder Europas und nach China, Japan, Mexiko, Singapur und Südafrika.
Aufnahmen bei CPO, harmonia mundi, Capriccio, Cavalli, ORF, Carus u.a.

Katrin Lazar FAGOTT / BLOCKFLÖTE

Katrin Lazar wurde in London geboren und wuchs in München auf, wo sie auch heute wieder lebt. Katrin ist Dozentin für historische Fagottinstrumente an der Hochschule für Musik Trossingen und an der Hochschule für Musik und Theater München.
Eine regelmäßige Zusammenarbeit besteht mit vielen führenden Ensembles der Alten Musik, darunter die Akademie für Alte Musik Berlin, das Balthasar-Neumann-Ensemble, Cantus Cölln, Hofkapelle München, Elbipolis, Capella Augustina , das Orchestre Revolutionnaire et Romantique, das tschechische Ensemble Collegium 1704  u.v.a. 
Zahlreiche Aufnahmen dokumentieren ihre musikalische Vielseitigkeit.

Shunske Sato VIOLINE

In Tokyo geboren, wuchs Shunske in Amerika auf, heute lebt er in Holland. Als Barockgeiger ist Shunske Sato beim Concerto Köln und De Nederlandse Bachvereniging als Konzertmeister tätig, er unterrichtet am Conservatorium van Amsterdam. 2010 war Shunske Preisträger beim 17. Internationalen Bach-Wettbewerb Leipzig.
Seine umfangreiche Diskografie beinhaltet Aufnahmen von u.a. Edvard Griegs Violinsonaten – die in Japan mit dem “Grand Prize” ausgezeichnet wurde – und zuletzt von der 12 „Fantasien für Solo Violine“ von Telemann.  2009 nahm Shunske Sato als erster Violinist Niccolò Paganinis „Capricen für Solovioline“ (Universal Classics Japan) aus der Perspektive der historisch informierten Aufführungspraxis (mit Darmsaiten und historischem Bogen) auf.
 

Elisabeth Wiesbauer VIOLINE

Die Geigerin mit oberösterreichischen Wurzeln ist Trägerin des Würdigungspreises des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur für ihre besonderen künstlerischen Leistungen. Sie ist Stimmführerin und zweite Konzertmeisterin bei den Orchestern barucco und Capella Leopoldina Graz, zweite Stimmführerin beim Orchester Wiener Akademie unter Martin Haselböck. Seit 2009 ist sie ständiges Mitglied im L’Orfeo Barockorchester.
Als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermitglied konzertiert sie auch mit zahlreichen anderen Klangkörpern bei führenden Festivals und Konzertreihen im In- und Ausland. Elisabeth Wiesbauer ist Professorin für Barockgeige an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.

Raquel Massadas VIOLA

Raquel lebt nach Jahren in Berlin wieder in ihrem Heimatland Portugal.
Nach ihrem Engagement als Bratschistin des Malaysian Philharmonic Orchestras und dem Orchestra Gulbenkian in Lissabon  spezialisierte sie sich auf Barockmusik, derzeit spielt sie weltweit mit den führenden Alte Musik Ensembles wie Freiburger Barockorchester, Akademie für Alte Musik Berlin, Vox luminis, L’Arpeggiata, Ensemble Deutsche Hofmusik und Os Músicos do Tejo. Raquel ist Gründungsmitglied des Corìntio Ensembles und ständiges Mitglied des Orchestra Barroca Casa da Música und des Dresdner Festspielorchesters.

Robin Michael VIOLONCELLO

Der Schotte lebt derzeit in London und Paris. Robin ist Solocellist des Orchesters Revolutionnaire et Romantique (London) und regelmäßiger Gast von Les Siecles (Paris), Scottish Chamber Orchestra, Australian Chamber Orchestra, Academy of Ancient Music, English National Opera, Irish Chamber Orchestra. Robin ist Cellist des Fidelio Trios, mit denen er Tourneen durch Europa, Asien und Südafrika unternahm. Zu den aktuellen Premieren zählen das Joe Cutler Cellokonzert, die UK Premiere von Steve Reich Cello Counterpoint sowie Konzerte von Roxburgh und Finnissy. Robin spielt auf einem Cello das eigens für ihn von dem jungen deutschen Gitarrenbauer Stephan von Bähr 2010 angefertigt wurde und ein barockes Cello von Thomas Smith um 1750. 

Christine Sticher KONTRABASS

Christine wurde im Saarland geboren, wo sie in einem kleinen Ort mit grossem Interesse für Musik aufwuchs.
England, die Niederlande und Deutschland sind die Zentren ihres musikalischen Engagements.
Sie zeichnet sich hauptsächlich verantwortlich für das tiefste Register bei The English Concert, Dunedin Consort und Holland Baroque, und als regelmäßiger Gast beim Orchestra of the Age of Enlightenment und der Akademie für Alte Musik Berlin.
In der kleinen Zeit zwischen ihren internationalen Tourneen führt sie zusammen mit Freund und Gärtner Martin Höfft das Café Botanico mit dem dazugehörigen Permakulturgarten in Berlin's Neukölln.

Anne Marie Dragosits CEMBALO

  „…es una clavecinista excepcional… Aúna tècnica y lyrismo como pocos son capàces“ (Scherzo 2017)
Die Tiroler Cembalistin lebt in Wien und ist Professorin für Cembalo an der Bruckner Universität Linz. Als gefragte Solistin und leidenschaftliche Continuospielerin reist sie mit Ensembles wie vivante, barucco, musica alchemica, l’Arcadia oder dem l’Orfeo Barockorchester durch die Welt. 2012 schloss sie ihr künstlerisches Doktorat über G.G.Kapsperger im Programm docARTES ab. Ihre besondere Passion gilt sowohl der Musik des siebzehnten Jahrhundetrs, als auch der Auseinandersetzung mit historischen Cembali, die mehrere Solo-CDs dokumentieren.

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